Kosmos
Hohestraße 9a
ZurückBetreiber
- Rudolf (Rolf) Randenrath 1906-1911
- Ab 1911-1912 Dekage
- ca. 1915 Heinrich Stüttgen
- 1930 Jean Bringemeier
- Vereinigte Lichtspiele GmbH, Ottilie Bringemeier, zusammen mit den Olympia-Lichtspielen
Kinoname
Kosmos, Welt(all), Universum waren gängige Namen bzw. Namensbestandteile für Kinos und Filmproduktionsfirmen. Mit den lebenden Photographien sollte die Welt noch einmal neu kartographiert werden. Nicht von ungefähr erinnert der Name Kosmos an Kosmoramen. Auch Messter hatte einen seiner Projektoren Kosmograph genannt.
Eröffnung
Sonntag den 23. Dezember 1906, morgens 11 Uhr.
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
Ort
In den Geschäftsräumen des Hauses Hohe Straße 9a, einem Ende des 19.Jahrhundert entstandenen Neubau der Gebrüder Stollwerck, (historische Adresszusätze: zwischen Cafe Runge [Hohe Straße 9] und Panoptikum [Hohe Straße 11-13]) hatte in den 1890er Jahren ein Kleidergeschäft residiert. Bis September 1906 betrieb Aloys Baldauf eine Kunst-Salon in dem er auch Gemälde versteigern ließ.
Projektionstechnik
unbekannt
Personal
1908 1. Operateur(Chefvorführer): Otto Schneider
Begleitung der lebenden Photographien
folgt
Programm
Premierenprogramm (Auswahl): Eine Wettfahrt in den Lüften. Das ominöse Geschenk. Die Aufdeckung der Zustände in den Fleischhallen Chicagos. Weihnachten in Palast und Hütte. Vom ewigen Eise zum Aequator...
Oktober 1907: Samstags Programmwechsel
Ausstattung des Saals
Komfortable Ausstattung, Heizung und Ventilation
Sondervorstellungen
Zu Ostern brachte Randenrath wie viele andere Kinematographen die Passionsspiele und präsentierte die Kopie werbewirksam auch in Bergisch-Gladbach im Saal der Witwe Wielpütz.
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
Ende 1911 gründete Randenrath mit Daniel Schild die Firma Lichtspiel-Palast Kosmos GmbH mit Sitz Aachen und betrieb dort für einige Jahre noch das gleichnamige Lichtspielhaus im Bernarts'schen Etablissements in der Adalbertstraße.
Quelle: www.zeitpunkt.nrw